
Der Lehrstuhl für Dämonologie beschäftigt sich mit der Vertiefung des
Wissens um die Zusammenhänge der menschlichen Dämonologie und der
Erforschung der altechsischen und proto-zelemiden Beschwörung. Dabei ist der
eindeutige Schwerpunkt die Thargunitoth-Anrufung (Nekromantie), aber auch
die Bereiche des Amazeroth (Wissen) und der Asfaloth (Reines Chaos) können
vertieft werden. Die Bereiche der restlichen neun erzdämonischen
Domänen - also die aspektspezifischen wie Belkelel, Belhalhar oder Mishkara
oder die Schänder der Elemente wie Nagrach - werden nur grundlegend
beschrieben.
Auf moralischer Ebene wird den Eleven und Studiosi vermittelt, wie sie die
Dämonologie als Werkzeug für ihre Zwecke verwenden können und wie schädlich
das Verfolgen irgendwelcher Ideologien oder extremistischen zum Vorankommen
im Bereich der Forschung ist - ganz zu schweigen von der Gefahr für Leib und
Seele. Es wird den Unterrichteten strengstens untersagt, jegliche Art von
Pakt oder Bündnis mit einem Erzdämon einzugehen.
Der Lehrstuhl veranstaltet sehr viele Exkursionen an den Rand der Globule,
um mit den Projekten und Forschungen kein anderes Wesen aus der Gilde zu
gefährden oder abzustoßen. Dabei ist man natürlich auch bestrebt, wenig oder
dar keinen Einblick in die eigene Arbeit zu geben.
Am Anfang der Ausbildung - spätestens beim erstmaligen Verlassen der
Gildenglobule - hat der Absolvent einen mit Eigenblut geschriebenen Eid zu
leisten, das Erlernte niemals in den Dienst von Dunklen Mächten zu stellen
oder einen Pakt mit Erzdämonen einzugehen. Dieses Dokument gilt als Medium
zum Auffinden und Bestrafen des zuwiderhandelnden Zauberers und wird sofort
nach der Niederschrift der Gildenleitung zur sicheren Aufbewahrung gegeben.